Die Welt wird immer digitaler

Arbeitsplätze sollen aber bleiben

Die Welt wird immer digitaler (Symbolbild)

Ein Smartphone hat heute bereits fast jeder. Und nur zum Telefonieren alleine wird es längst nicht mehr gebraucht. Die digitale Welt beherrscht uns immer mehr. Im Privaten und auch bei der Arbeit. Auf dem Pilatus traffen sich deshalb heute alle möglichen Leute aus der Wirtschaft um über das Thema Digitalisierung zu sprechen.

Dabei wird vor allem über die Zukunft gesporchen. Wohin führt die Digitalisierung noch? Wo sind die Chancen und wo die Risiken? Dabei ist auch Daniel Salzmann, CEO der Luzerner Kantonalbank. Die Bankbranche spürt die Entwicklung bereits heute. Viele Geschäfte werden über e-banking gemacht. Dieser Bereich wird deshalb auch künftig noch mehr gefordert. In absehbarer Zeit sollen alle Bankgeschäfte digital abgewickelt werden können.

Dass deshalb vielen Stellen verloren gehen fürchtet Daniel Salzmann nicht. Auch künftig bleibe der persönliche Kontakt bei Bankgeschäften wichtig, etwa beim Hauskauf. Aber: Die Arbeitsplätze werden sich verändern. Es braucht in neuen Bereichen mehr Personal, in bisherigen wahrscheinlich weniger.

Auch der eigene Arbeitsplatz verändert sich

Ein Vorreiter in Sachen Digitalisierung ist die Swisscom. Einerseits pusht das Unternehmen seit Jahren die Entwicklung bei den Telefonen und im Internet. Andererseits ist die Swisscom auch bei der Gestaltung der Arbeitsplätze ein Vorbild bei der Digitalisierung. Fixe Arbeitsplätze gibt es bei der Swisscom kaum mehr. Die Angestellten arbeiten überall im Haus, mit Laptops und über Clouddienste. Für Willy Koch von der Swisscom ist klar, dass dieses Model auch in anderen Unternehmen kommen wird. Die Digitalisierung mache die Arbeit flexibler und einfacher, so Koch. Heute brauche es in den Büros eigentlich keine fixen Plätze mehr, da von überall her auf die nötigen Daten zugegriffen werden kann.

Arbeitsplätze verändern sich

Dennoch bleibt die Frage nach dem Verlust von Arbeitsplätzen. Für die Wirtschaftsvertreter auf dem Pilatus ist klar: Es werden Stellen verloren gehen, dafür wird es neue geben. Felix Howald, Direktor der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz ihz sagt es so: "Schon immer war die Angst vor massiven Jobverlusten da, bereits bei der Erfindung der Dampfmaschine. Schon damals gingen dann auch Stellen verloren, es gab aber auch wieder viele Neue. So wird es auch jetzt sein. Die Arbeit wird bleiben, einfach anders."

Audiofiles

  1. Die Welt wird immer digitaler - die Arbeitsplätze bleiben aber. Audio: Yanik Probst

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