Neuer Luzerner Tatort: Tod einer Sterbehelferin

«Freitod» - Am Sonntagabend um 20.05 Uhr auf SRF1

Andreas Matti als Gründer von Transitus, Dr. Hermann Fahndung mit Phantombild Liz Ritschard (Delia Mayer) und Reto Flückiger (Stefan Gubser) Ruth Schwegler als Mordopfer Helen Mathys Martin Rapold als Leiter von Pro Vita, Josef Thommen Kommissarin Liz Ritschard (Delia Mayer) am Tatort Tatort Spielplatz Fabienne Hadorn als Chefin technikgestützte Ermittlungsverfahren, Corinna Haas

Audiofiles

  1. Thomas Zesiger hat den neuen Luzerner Tatort bereits gesehen und erzählt um was es genau geht. Audio: Nicole Marcuard
  2. Freitod: Der 11. Luzerner Tatort war gestern im TV zu sehen. Audio: Thomas Zesiger

Es ist der elfte Einsatz von "Tatort"-Kommissar Flückiger in Luzern und dieses Mal geht es um das Thema Sterbehilfe. Dabei kommt eine schwer kranke Frau aus Deutschland in die Schweiz, um sich hier durch die fiktive Organisation «Transitus» in den Tod begleiten zu lassen. Stunden später ist dann auch Sterbebegleiterin Helen Mathys (Ruth Schwegler) tot. Sie wird niedergeschlagen und mit einem Plastiksack erstickt.

Mehrere mögliche Täter

Nach dem brutalen Mord geraten gleich mehrere Tatverdächtige ins Visier der Kommissare Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Liz Ritschard (Delia Mayer). Ist es der verwirrte Sohn der eben verstorbenen Frau aus Deutschland gewesen, welcher nicht glaubt, dass seine Mutter freiwillig gestorben ist? Oder war es Josef Thommen (Martin Rapold), der Leiter der religiösen Vereinigung «Pro Vita»? Offensichtlich hat dieser einen Informanten, der ihm sagt, wann jeweils die nächste Sterbebegleitung stattfindet.

Flückiger und Ritschard zwischen den Fronten

Damit sind möglicherweise auch die beiden anderen Sterbebegleiter von «Transitus» in Gefahr. Denn «Pro Vita» scheint jedes Mittel recht zu sein, um die Tätigkeit von «Transitus» zu behindern. Die Luzerner Kommissare geraten zwischen die Fronten von Befürwortern und Gegnern der Sterbehilfe.

Spannender Krimi rund ums freiwillige und unfreiwillige Sterben

Der zweite «Tatort» von Sabine Boss handelt behandelt ein gesellschaftskritisches Thema – von freiwilligem und unfreiwilligem Sterben. Die fiktive Organisation «Transitus» bereitet jenen, die extra aus dem Ausland anreisen, einen würdevollen und selbstbestimmten Tod. Die religiöse Gruppierung «Pro Vita» hingegen glaubt, dass nur Gott den Todeszeitpunkt bestimmen dürfe, egal wie krank ein Mensch ist. Und schliesslich gibt es die Tötung, bei der ein Mensch brutal aus dem Leben gerissen wird.

SRF1 zeigt den neusten Tatort diesen Sonntagabend um 20.05 Uhr.

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