Luzern: Kein Marschhalt beim Hochwasserschutz

Luzerner Kantonsparlament unzufrieden mit Projekt an der Reuss

Das Luzerner Kantonsparlament ist mit dem geplanten Hochwasserschutzprojekt an der Reuss nicht zufrieden. Es lehnte zwar einen Marschhalt ab, forderte aber eine Überarbeitung der geplanten Massnahmen. 

Ein Vorstoss aus Reihen der FDP wollte einen Marschhalt beim Hochwasserschutz an der Reuss erreichen. Die Luzerner Kantonsregierung solle prüfen, ob das Projekt nicht auf den minimalen Hochwasserschutz reduziert und ob nicht auf die Renaturierungen verzichtet werden könnte. Ein Marschhalt war einer Mehrheit des Luzerner Kantonsparlaments aber zu viel. Auch der kantonale Baudirektor Robert Küng warnte vor einem vollständigen Stopp des Projekts. Dies würde die gesamte Planung in Frage stellen und das Projekt keinen Schritt weiter bringen. 

Am Ende hat sich die Regierung auf einen Kompromiss eingelassen: Das Projekt wird weiterverfolgt, die Kosten und der Landverbrauch werden aber nochmals geprüft.

Audiofiles

  1. Kantonsparlament mit Hochwasserschutzprojekt an Reuss unzufrieden. Audio: Caspar Van de Ven

Kommentieren

comments powered by Disqus