Bypass-Projekt: Kriens will mehr Lärmschutz

Die Gemeinde ist mit der bisherigen Planung der Stadtumfahrung unzufrieden

Modell des Südportals des Sonnenbergtunnels (rechts) mit dem geplanten Bypass-Tunnelportal (links) im Gebiet Eichhof-Kupferhammer-Grosshof Südportal des Sonnenbergtunnels im Gebiet Eichhof-Kupferhammer-Grosshof Südportal des Sonnenbergtunnels im Gebiet Eichhof-Kupferhammer-Grosshof

Der Bund soll bei der Planung der Umfahrung der Stadt Luzern nochmals über die Bücher. Das verlangt der Krienser Gemeinderat. Die bisherige Planung führe im Gebiet Grosshof zu unzumutbaren Lärmbelastungen.

Die Gemeinde Kriens verlangt für die Umfahrung der Stadt Luzern, dem sogenannten Bypass, zusätzliche Lärmschutzmassnahmen. Der Bund hatte der Gemeinde verschiedene Verlängerungen der beiden Tunnelportale angeboten. Damit sei man aber noch nicht zufrieden, sagte der Krienser Gemeindepräsident Cyril Wiget gegenüber Radio Pilatus. Die Varianten gingen für Kriens zu wenig weit. 

Kriens wollte ursprünglich, dass die Autobahn zwischen dem Sonnenbergtunnel und dem Tunnel Schlund möglichst komplett überdacht wird. Der Bund lehnte dies jedoch aus Kosten- und Sicherheitsgründen ab. Die Gemeinde verlangt nun eine Arbeitsgruppe für weitere Abklärungen. So sollen zum Beispiel Varianten wie Tieferlegung oder Teilüberdachung diskutiert werden. An weiteren Abklärungen will sich Kriens mit 30'000 Franken beteiligen.

Audiofiles

  1. Bypass Luzern: Die Gemeinde Kriens verlangt vom Bund mehr Lärmschutzmassnahmen. Audio: David von Moos

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