Klares Nein zur grünen Wirtschaft

Schwyz, Ob- und Nidwalden mit höchsten Nein-Anteilen

Chancenlos: Die Initiative "Grüne Wirtschaft" scheitert deutlich

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  1. Beide eidgenössischen Volksinitiativen sind klar gescheitert. Audio: Franziska Boser

Die Volksinitiative "Grüne Wirtschaft" ist wuchtig abgelehnt worden. Über 63  Prozent der Stimmenden legten zu dem Begehren der Grünen ein Nein ein. In der Westschweiz fand das Anliegen mehr Zuspruch als in der Deutschschweiz.

Rund 1'430'200 Personen legten am Wochenende ein Nein ein und 819'800 ein Ja. Die höchsten Nein-Anteile hatten die Kantone Schwyz mit über 78 Prozent sowie Ob- und Nidwalden mit je mehr als 77 Prozent. Einziger Ja-Kanton ist Genf. Knapp 52 Prozent der Stimmenden unterstützten dort die Initiative. Konkret hätte die Initiative der Grünen verlangt, dass Bund, Kantone und Gemeinden eine nachhaltige und die natürlichen Ressourcen schonende Wirtschaft anstreben müssen. Geschehen sollte dies mit geschlossenen Kreisläufen. Abfälle sollten als Rohstoffe weiter verwendet werden.

Konkrete Zielvorgabe

Die Initiative gab ein Ziel vor: Der "ökologische Fussabdruck" der Schweiz sollte - hochgerechnet auf die Weltbevölkerung - im Jahr 2050 nicht mehr als eine Erde betragen. Derzeit verbrauchen alle Menschen rund drei Erden, wenn sie alle ebenso viele Ressourcen beanspruchen würden wie die Schweizer Bevölkerung.

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