Angst vor dem Altern kann das Leben verkürzen

Weltgesundheitsorganisation WHO warnt vor Konsequenzen durch Altersdiskriminierung.

Angst vor dem Altern kann das Leben verkürzen

Die Angst vor dem Altwerden kann das Leben verkürzen. Das zeigt eine neue Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO. Diese warnt vor den gesundheitlichen und psychischen Konsequenzen der weit verbreiteten Altersdiskriminierung. 

Wer sein eigenes Alter vorwiegend negativ sehe, lebe durchschnittlich 7,5 Jahre weniger lang als Menschen, die dem Älterwerden gelassen entgegensehen. Das schreibt die WHO in ihrem Bericht. Zudem zeige die weltweite Umfrage, dass 60 Prozent der Befragten finden, dass ältere Menschen heutzutage nicht mehr genügend respektiert werden. In den reichen Ländern liegt der Prozentsatz demnach noch höher. Schätzungsweise 600 Millionen Menschen weltweit sind nach WHO-Angaben gegenwärtig 60 Jahre und älter. Bis 2025 werde sich diese Zahl verdoppeln. 2050 werde sie bei zwei Milliarden liegen.

Für die Studie wurden erstmals 83'000 Erwachsene ab 18 Jahren in 57 Ländern zur Einstellung gegenüber älteren Menschen befragt. 

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