Firmen dürfen Bussen nicht von Steuern abziehen

Das hat das Bundesgericht entschieden

Das Bundesgericht in Lausanne

Schweizer Firmen dürfen Bussen nicht von den Steuern abziehen. Das hat das Bundesgericht entschieden. Es gibt damit dem Steueramt des Kantons Zürich recht. Unternehmen sollen nicht anders behandelt werden als Privatpersonen.

Eine Zürcher Firma hatte eine Busse von rund 350‘000 Euro wegen Preisabsprachen von den Unternehmenssteuern abziehen wollen. Dagegen hat das Steueramt des Kantons Zürich beim Bundesgericht Beschwerde erhoben. Wenn Unternehmen ihre Bussen von den Steuern abziehen, dann muss anstelle des fehlbaren Unternehmens die Allgemeinheit für die Busse aufkommen, erklärte das Bundesgericht sein Urteil. Die Busse würde damit ihre Wirkung verfehlen.

Auch Privatpersonen dürfen Bussen nicht von den Steuern abziehen. Das hatte das Bundesgericht bereits früher entschieden.

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