Luzerner Regierung will nachträglich 10 Millionen für Bildung

Damit sollen höhere Kosten im laufenden Jahr gedeckt werden

Die Luzerner Regierung will nachträglich 10 Mio. Franken für die Bildung

Die Luzerner Regierung will nachträglich 10 Millionen Franken für das Bildungswesen. Damit sollen höhere Kosten im laufenden Jahr gedeckt werden.

Der Regierungsrat beantragt beim Kantonsrat fünf Nachtragskredite, um höhere Kosten in der Bildung im laufenden Jahr decken zu können. Das Parlament soll insgesamt zehn Millionen Franken bewilligen. Die Mehrkosten fallen ausschliesslich im Bildungswesen an.

Verschiedene Gründe für die Mehrkosten
Gründe für die Mehrkosten gibt es verschiedene. Einerseits nahm die Anzahl Studenten in der höheren Berufsbildung, an Unis und an der pädagogischen Hochschule Luzern mehr zu als bisher angenommen. Markant teurer als gedacht wird zudem die Volksschule wegen mehr Schülern und wegen Angeboten für Flüchtlingskinder. Zudem muss der Kanton Luzern 700'000 Franken mehr aufwenden, um Löhne für rund 140 Instrumentallehrpersonen nachzuzahlen. Die Musiklehrer hatten sich vor dem Kantonsgericht erfolgreich gegen Lohnkürzungen und Arbeitszeitverlängerungen gewehrt. 

Die Mehrkosten in der Erfolgsrechnung machen 0,3 Prozent des im Voranschlag beschlossenden Aufwandes von 3,7 Milliarden Franken aus, schreibt die Regierung in einer Mitteilung. Die Nachträge könnten nicht kompensiert werden und würden dementsprechend in den Folgejahren die Schuldenbremse belasten, so Bildungsdirektor Reto Wyss gegenüber Radio Pilatus.

Audiofiles

  1. Luzerner Regierung beantragt nachträglich mehr Geld für Bildung. Audio: Fabian Kreienbühl

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