Ebikon: Protestaktion gegen Mall of Switzerland

Jungpolitiker und Aktivisten fordern ein alternatives Betreiberkonzept

Protestaktion gegen Shoppingcenter Mall of Switzerland: In der Nacht auf heute haben Mitglieder der JSVP des Kantons Luzern und der Aktion Frei:Denken die Schriftzüge rund um die Baustelle in Ebikon abgeändert. Protestaktion gegen Shoppingcenter Mall of Switzerland: In der Nacht auf heute haben Mitglieder der JSVP des Kantons Luzern und der Aktion Frei:Denken die Schriftzüge rund um die Baustelle in Ebikon abgeändert. Protestaktion gegen Shoppingcenter Mall of Switzerland: In der Nacht auf heute haben Mitglieder der JSVP des Kantons Luzern und der Aktion Frei:Denken die Schriftzüge rund um die Baustelle in Ebikon abgeändert. Protestaktion gegen Shoppingcenter Mall of Switzerland: In der Nacht auf heute haben Mitglieder der JSVP des Kantons Luzern und der Aktion Frei:Denken die Schriftzüge rund um die Baustelle in Ebikon abgeändert. Protestaktion gegen Shoppingcenter Mall of Switzerland: In der Nacht auf heute haben Mitglieder der JSVP des Kantons Luzern und der Aktion Frei:Denken die Schriftzüge rund um die Baustelle in Ebikon abgeändert.

Rund ein Jahr vor der geplanten Eröffnung des Shoppingcenters Mall of Switzerland in Ebikon machen Kritiker wieder von sich reden. Nach einer nächtlichen Protestaktion präsentierte sich die Grossbaustelle unter einem neuen Namen.

Die insgesamt 16 Schriftzüge der Baustellenabsperrung wurden über Nacht abgeändert. Durch eine kleine typografische Änderung am Schriftzug wurde aus der Mall of Switzerland über Nacht die Müll of Switzerland. 

Hinter dieser Protestaktion stehen Mitglieder der Jungen SVP des Kantons Luzern zusammen mit Mitgliedern der Aktion Frei:Denken. Mit der Aktion wolle man den kritischen Stimmen rund um das Grossprojekt eine Stimme geben, schreiben die Verantwortlichen des Protests in einer Mitteilung. Man wolle auf verschiedene Missstände aufmerksam machen. Das lokale Gewerbe sei bei der Mall of Switzerland nicht eingebunden. Die Protestaktion zielte nicht nur auf die Sorgen des lokalen Gewerbes, das wegen dem neuen Einkaufszentrum einen Einbruch des Geschäfts fürchtet. Es handle sich um ein weiteres, überflüssiges Einkaufszentrum, da es in der Region schon mehr als genug grosse Einkaufszentren gebe, so die Protestverantwortlichen weiter. Ausserdem führe das neue Einkaufszentrum dereinst zu grossem Mehrverkehr.

In dem Schreiben fordert die JSVP des Kantons Luzern die Betreiber deshalb dazu auf, ein alternatives Betreiberkonzept auszuarbeiten. Für den Fall, dass die Mall of Switzerland zu einer "Dead Mall" verkommen sollte, müsse man einen Plan haben. Kritik richten die Protestverantwortlichen zudem auch an die Geldgeber. Hinter der Mall of Switzerland stünde mit einem Staatsfond aus Abu Dhabi ein arabisches Emirat, das Menschenrechte missachte.

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