Nicky Jam (El Perdon) in Zürich

Am 18. März in der Samsung Hall - Zusatzkonzert bereits am 17. März

Es sind nur wenige Jahre her, da stand Nicky Jam (bürgerlich Nick Rivera Caminero) plötzlich ohne Label und ohne Hit mehr da. In seiner Heimat Puerto Rico – der Wiege des Genres Reggaeton – krähte kein Hahn mehr nach ihm. Mit Drogen, Alkohol und falschen Entscheidungen hatte sich der 35-Jährige in eine völlige Sackgasse manövriert.

Aber er fand einen Ausweg: 2010 zog er kurzerhand nach Medellin, Kolumbien, nachdem er dort einige Konzerte gegeben hatte. Dort wurde er mit offenen Armen empfangen und die in Kolumbien aufgezeichneten Songs „Tu primera vez“, „Piensas en mi“, „Curiosidad“, „Juegos prohibidos“ und namentlich „Voy a beber“ wurden dort zu Hits.  Zudem häufte er – ähnlich wie Pitubll – zahlreiche Gastauftritte auf Alben von anderen Reggaeton-Stars an und brach damit sogar den Rekord von Daddy Yankee. Dies war aber alles nur ein Vorspiel – bis zum endgültigen Durchbruch mit dem weltweiten Mega-Hit „El Perdon“ (mit Enrique Iglesias), der auch in der Schweiz die Spitze erklomm. In den Billboard Hot Latin Songs-Charts hielt sich der Song 26 Wochen hintereinander an der Spitze – länger als Shakira vor zehn Jahren mit „La Tortura“. 

„Kolumbien veränderte die Art, wie ich Songs schreibe und singe“, sagt Nicky Jam im „Billboard“.

„Die Refrains sind klebrig wie ein Kaugummi und bringt man nicht mehr aus dem Ohr.

Du singst ihn im Badezimmer, während du den Boden wischst. Während die meisten Reggaeton-Songs das Thema Sex behandeln, geht es bei ‚El Perdon’ um Liebe, auch um Trauer, es transportiert aber gleichzeit auch Glückseligkeit. Die Melodie ist fröhlich, die Lyrics hingegen sind melancholisch.“

Zusatzkonzert am 17. März 2017 in der Halle 622

Nicky Jam ist am 18. März in der Samsung Hall in Zürich. Als Einheizer fungieren die DJs El Nino, Tiago, Don Pepe und Nika. Tickets gibt es hier. Bereits einen Tag zuvor ist Nicky Jam zudem in der Halle 622 beim Bahnhof Zürich-Oerlikon. Dort findet das Zusatzkonzert statt.

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