Luzern: Franziska Bitzi neu in der Stadtregierung

Die Favoritin der CVP hat sich bei der Ersatzwahl klar durchgesetzt

Die Frischgewählte und ihre CVP-Parteipräsidentin: Franziska Bitzi und Andrea Gmür. Strahlende Siegerin: Franziska Bitzi von der CVP schaffte die Wahl wie erwartet problemlos. Der Stadtpräsident Beat Züsli gratuliert Franziska Bitzi zur Wahl. Die beiden Frauen in der Luzerner Stadtregierung: Baudirektorin Manuela Jost gratuliert Franziska Bitzi zur Wahl. Die strahlende Siegerin Franziska Bitzi (CVP) und ihre beiden chancenlosen Konkurrenten, der parteilose Rudolf Schweizer (rechts) und Thomas Schärli von der SVP. Glückwünsche und Blumen: Franziska Bitzi, Baudirektorin Manuela Jost, Verkehrsdirektor Adrian Borgula und Stadtschreiber Toni Göpfert (von rechts). Der parteilose Rudolf Schweizer im Gespräch mit Franziska Bitzi. Die Luzerner Stadtregierung (von rechts): Stadtschreiber Toni Göpfert, Adrian Borgula, Manuela Jost, Beat Züsli, Franziska Bitzi und Martin Merki. Franziska Bitzi, die neue CVP-Stadträtin.

Audiofiles

  1. Die Luzerner Stadtregierung ist wieder komplett.. Audio: Urs Schlatter, Radio Pilatus AG
  2. In der Luzerner Stadtregierung sitzen weiterhin zwei Frauen.. Audio: Urs Schlatter, Radio Pilatus AG

Bei der Ersatzwahl in die Stadtregierung von Luzern hat sich die Favoritin Franziska Bitzi von der CVP mit 13'336 Stimmen klar durchgesetzt. Die 43-Jährige liess ihre beiden Konkurrenten deutlich hinter sich. Franziska Bitzi von der CVP ersetzt ihren Parteikollegen, den bisherigen Finanzdirektor und abgewählten Stadtpräsidenten Stefan Roth.

Bei einer Wahlbeteiligung von 38,51 Prozent wählten die Stimmberechtigten wie erwartet Franziska Bitzi neu in die Stadtregierung. Sie erhiehlt 13'336 Stimmen. Thomas Schärli kam auf 3'380 und Rudolf Schweizer 2'534 Stimmen.

Die Favoritin setzte sich wie erwartet durch

Ein echter Wahlkampf  um den freien Sitz in der Luzerner Stadtregierung fand im Vorfeld nicht statt. Von Anfang an war klar, dass Thomas Schärli von der SVP sowie der parteilose Rudolf Schweizer chancenlos sind. Während Kantonsparlamentarier Schärli schon in der städtischen SVP umstritten war, trat mit Schweizer ein politisch komplett unerfahrener Kandidat an. Zwar hatte er schon bei den eidgenössischen Wahlen und den städtischen Gesamterneuerungswahlen kandidiert, schaffte es aber jedes mal nur auf ein paar hundert Stimmen. 

Departementsverteilung erst im Dezember

Mit der Wahl von Franziska Bitzi sitzen wieder zwei Frauen in der Stadtregierung. Die 43-jährige Juristin arbeitet derzeit noch als Generalsekretärin bei der Direktion des Innern im Kanton Zug. Ob sie in in der Stadtregierung das Finanzdepartement übernimmt, ist derzeit noch offen. Die Regierung wird am 14. Dezember über die Departementsverteilung entscheiden.

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