D: 17-Jähriger soll Studentin vergewaltigt und getötet haben

Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Mitte Oktober wurde bei Freiburg im Breisgau in Deutschland in der Nähe der Schweizer Grenze eine 19-jährige Studentin vergewaltigt und getötet. Eine Joggerin fand ihre Leiche am nächsten Morgen in einem Bach.  Nun hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen.

Beim Tatverdächtigen handle es sich um einen 17-jährigen Jugendlichen, der usprünglich aus Afghanistan kommt, teilte die Polizei an einer Medienkonferenz mit. Der junge Mann sei im vergangenen Jahr ohne Eltern als Flüchtling nach Deutschland gekommen und habe dort bei einer deutschen Familie gewohnt bis zu seiner Festnahme.

Ein Haar führt zum Täter

Auf die Spur des Täters k am die Polizei unter anderem dank eines Haares, das am Tatort gefunden wurde. Daraus liess sich schliessen, dass der Täter eine auffällige Frisur haben muss. In der Folge wurden sämtliche Aufnahmen von Videokameras in den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Umgebung geprüft. Auf einer Aufnahme der örtlichen Verkehrsbetriebe wurde dann der mutmassliche Täter entdeckt. Streifenpolizisten kontrollierten schliesslich gestern denn jungen Mann und nahmen ihn fest.

40 Ermittler eingesetzt

Um den Fall zu lösen, setzte die Polizei eine Sonderkommission mit 40 Ermittlern ein. Diese vernahmen etwa 1400 Menschen und prüften 1600 Hinweise aus der Bevölkerung.

Kaum Zusammenhang mit Fall Emmen

Zunächst war vermutet worden, es könnte einen Zusammenhang geben mit dem Fall der jungen Frau, die  vor eineinhalb Jahren in Emmen vergewaltigt und schwer verletzt wurde. Ein DNA-Abgleich beweist aber, dass zumindest kein direkter Zusammenhang besteht.

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