Lehrer demonstrieren gegen Sparpaket KP17

Warnstreik vor der Luzerner Budgetsession

Viele Schulhäuser der Stadt Luzern machen mit: Hier ein Elternbrief der Lehrerschaft. Eine der vielen Demos vor dem Luzerner Regierungsgebäude. Das Luzerner Regierungsgebäude.

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  1. Die Lehrerinnen und Lehrer protestieren am Montag gegen das Sparpaket KP17. Audio: Fabian Kreienbühl

Im Kanton Luzern gibt es am kommenden Montag teilweise einen Warnstreik an den Schulen. Viele Lehrerinnen und Lehrer wollen dann vor dem Regierungsgebäude gegen das Sparpaket KP17 demonstrieren.

Wie der Verband des Personals öffentlicher Dienste VPOD gestern Abend mitteilte, wolle man sich gegen weitere Lohnkürzungen und gegen den Stellenabbau im Bildungswesen wehren. Deshalb gebe es zum Auftakt der Budget-Session im Kantonsparlament am Montag vor dem Regierungsgebäude eine Protestaktion. Die Politikerinnen und Politiker entscheiden während der Session über diverse Sparmassnahmen des Sparpakets KP17. Damit sollen die Luzerner Kantonsfinanzen in den kommenden drei Jahren um über eine halbe Milliarde Franken entlastet werden. Dies hätte auch Auswirkungen auf das Bildungswesen. Unter anderem sollen die Lehrer eine Stunde länger arbeiten, dies bei gleichem Lohn.

Laut dem Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband sei die Aktion vom Montag aber kein Streik-Aufruf, sondern eine Kundgebung. Wer während des Unterrichts an der Demonstration teilnehme, habe unter Umständen daher keinen Anspruch auf Lohn und müsse allenfalls mit einer Ermahnung rechnen. Grundsätzlich sei aber der Unterricht und die Betreuung der Kinder gewährleistet.

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