Abblendlicht statt Tagfahrlicht

Zuger Polizei warnt vor falschen Lichteinstellungen

Bei Nebel muss man mit Abblendlicht fahren. „Motor ein, Licht an“ für mehr Sicherheit im Strassenverkehr

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  1. Wegen dem Nebel: Das Tagfahrlicht reicht nicht. Audio: Sämi Deubelbeiss

Autofahrer aufgepasst. Die Zuger Polizei hat festgestellt, dass sich viele Fahrzeuglenkende auf die Licht-Automatik verlassen und mit dem Tagfahrlicht unterwegs sind. Dies sei bei diesem teils dichten Nebel jedoch äusserst gefährlich, sagt Frank Kleiner, Mediensprecher der Zuger Polizei. Bei vielen Automarken fehle bei dieser Einstellung das Rücklicht und erhöhe das Unfallrisiko, insbesondere für Auffahrunfälle.

In den letzten Tagen haben die Einsatzkräfte der Zuger Polizei vermehrt festgestellt, dass sich sehr viele Fahrzeuglenkende auf die Licht–Automatik verlassen und mit dem Tagfahrlicht unterwegs sind. Dieses Licht leuchtet jedoch nur vorne, während das Rücklicht dunkel bleibt.

Je nach Fahrzeugtyp wird die Fahrzeugbeleuchtung in der «Auto»–Stellung durch einen Sensor erst bei bestimmter Dunkelheit aktiviert. Sichtbehinderung durch Nebel erkennt dieser Sensor in der Regel jedoch nicht, was besonders in der jetzigen Jahreszeit besonders gefährlich ist. Fahrzeuge ohne Rücklichter werden von nachfolgenden Fahrzeugen gar nicht oder erst sehr spät wahrgenommen. Dadurch steigt das Unfallrisiko, insbesondere für Auffahrunfälle.

Die Polizei rät darum, bei Fahrtantritt die Stellung des Lichtschalters zu überprüfen: Bei Dämmerung und weiteren Sichtbehinderungen wie zum Beispiel durch Nebel, Regen oder Schneefall ist zwingend das Abblendlicht und damit auch die Rückbeleuchtung einzuschalten. Ansonsten droht gemäss Anfrage von Radio Pilatus eine Ordnungsbusse von bis zu 60 Franken.

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