Bundesgericht bestätigt Urteil nach Lawinenunglück

Sicherheitsverantwortlicher wegen fahrlässiger Tötung verurteilt

Cabrio-Bahn am Stanserhorn

Während Bauarbeiten an der Cabrio-Bahn am Stanserhorn im Kanton Nidwalden kam es vor vier Jahren zu einem tödlichen Unfall. Ein 33-jähriger Baggerführer starb, nachdem sein Fahrzeug von einer Lawine erfasst worden war. Das Bundesgericht hat das Urteil des Nidwaldner Obergericht gegen den Sicherheitsverantwortlichen der Bahn wegen fahrlässiger Tötung nun bestätigt.

Der für die Zeit des Baus der neuen Cabrio-Bahn zuständige Sicherheitsbeauftragte ist definitiv wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde des Betroffenengegen abgewiesen. Der Beschuldigte hatte einen Freispruch verlangt. Dem Sicherheitsverantwortlichen der Bahn sei die Lawinengefahr zur Zeit des Unfalls bekannt gewesen, befand wie schon das Nidwaldner Obergericht nun auch das Bundesgericht. Der Sicherheitsverantwortlichen habe es aber unterlassen, die Arbeiter rechtzeitig zu informieren. 

Das Nidwaldner Obergericht hatte den Sicherheitsverantwortlichen mit einer bedingten Geldstrafe von über 24‘000 Franken bestraft. Nach dem Entscheid des Bundesgerichts ist das Urteil nun rechtskräftig. 

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