Härtere Strafen für Angriffe auf Polizisten und Politiker

Parlamentarische Gruppe verlangt dafür mindestens drei Tage Gefängnis

Die Luzerner Polizei im Einsatz (Symbolbild)

Wer einen Schweizer Staatsvertreter tätlich angreift, der soll künftig härter bestraft werden. Das fordert die Parlamentarische Gruppe für Polizei- und Sicherheitsfragen mit zwei Vorstössen im eidgenössischen Parlament.

Wer einen Polizisten, einen Richter, einen Politiker oder sonst einen Staatsvertreter angreift, der soll mindestens drei Tage ins Gefängnis. Bei Wiederholungstätern soll zudem die Maximalstrafe verdoppelt werden können. Die härteren Strafen braucht es laut der Parlamentarischen Gruppe, um eine präventive Abschreckung zu erreichen und ein klares Zeichen zu setzen. Seit Jahren sinke der Respekt vor den Behörden und Beamten und die Gewalt gegen diese Personen nimmt zu. Auch der Verband Schweizerischer Polizeibeamter unterstützt die Vorstösse im eidgenössischen Parlament.

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