Willisau: Rechtsextreme veranstalten Konzert

Veranstaltung ohne Zwischenfälle beendet worden

Polizei im Einsatz (Symbolbild)

Rund 150 Rechtsextreme haben gestern Abend in Willisau ein Konzert veranstaltet. Ohne Bewilligung. Laut der Polizei ist der Anlass ohne Zwischenfälle beendet worden. 

Ein Anlass von Rechtsextremen in Willisau ist gestern ohne nennenswerte Zwischenfälle beendet worden. Das schreibt die Luzerner Polizei in einer Mitteilung. Ein Deutscher mit Einreisesperre sei an die Grenze zurückgebracht worden, Verhaftungen habe es keine gegeben, sagte Mediensprecher Kurt Graf auf Anfrage von Radio Pilatus. Er gehe davon aus, dass etwa 150 Personen am Anlass teilgenommen haben. Willisau als Veranstaltungsort wurde von der rechtsextremen Partei PNOS (Partei National Orientierter Schweizer) kurzfristig angekündigt. Weil es für das Konzert keine Bewilligung gab, gebe es gegen die Veranstalter eine Anzeige.

Treffpunkt Rothrist
Die Aargauer Kantonspolizei hatte in Rothrist Kontrollen durchgeführt, nachdem sie erfahreh hatte, dass sich dort Konzertbesucher versammeln werden, um nach Willisau weiterzureisen. 

Das Konzert gab im Vorfeld viel zu Reden. Die St. Galler Polizei war im Herbst kritisiert worden, weil sie ein von Rechtsextremen organisiertes Konzert mit rund 5000 Teilnehmenden in Unterwasser nicht verhindert hatten.  

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