Estermann kritisiert SVP-Einbürgerungsplakate

Sie profitierte selber von der erleichterten Einbürgerung

SVP-Politikerin Yvette Estermann

Die Luzerner SVP-Nationalrätin Yvette Estermann kritisiert die Plakate ihrer eigenen Partei gegen die erleichterte Einbürgerung der dritten Generation. Die Kampagne entspreche inhaltlich nicht der Realität, sagte Estermann unter anderem zur „NZZ am Sonntag“ und der "Zentralschweiz am Sonntag". Als einzige der SVP-Bundeshausfraktion sprach sie sich daher FUER die erleichterte Einbürgerung der dritten Generation aus. Yvette Estermann profitierte 1999 als Slovakin selber von der erleichterten Einbürgerung. Die Abstimmung findet am 12. Februar statt.  

Müri versteht Estermann nicht
«Ich kann nicht nachvollziehen, dass sie in einem SVP-Kernthema von der Parteilinie abweicht», sagt der Luzerner Nationalrat und Vizefraktionschef Felix Müri in der «Zentralschweiz am Sonntag». Der Schweizer Pass sei der letzte Schritt zu einer erfolgreicheren Integration. «Es ist falsch, die Hürden zu senken.»

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