Schwingfest Malters: Schnellstrasse wird zu Parkplatz

Die Behörden haben die aussergewöhnliche Sperrung im Grundsatz bewilligt

Der Schlussgang des Luzerner Kantonalschwingfestes 2014 in Ruswil: Fabian Marti (oben), gewinnt gegen Hansjörg Gloggner.

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  1. Schnellstrasse wird für Schwingfest zum Parkplatz. Audio: Fabian Kreienbühl

Vom 19. bis 21. Mai findet in Malters bei der Sporthalle Oberei das Luzerner Kantonalschwingfest 2017 statt. Für das Hauptfest am Sonntag wird dann auch die Schnellstrasse H10 zwischen Malters und Wolhusen zum Teil gesperrt - für den Parkplatz.

Zwischen 5'000 und 6'000 Zuschauerinnen und Zuschauer erwarten die Organisatoren des Luzerner Kantonalschwingfestes Mitte Mai. Es ist ein Grossanlass für Malters. Damit alle Besucher, die mit einem Auto kommen, einen richtigen und vor allem befestigten Parkplatz haben, wird die Schnellstrasse H10 am Sonntag, 21. Mai, zwischen der Ausfahrt Blatten und der Ausfahrt/Einfahrt Langnau/Schachen gesperrt. Von dort gibt es dann einen Shuttle-Service. Das haben die Behörden im Grundsatz bewilligt.

"Wir waren auch etwas überrascht"
"Wir haben von den Behörden die schriftliche Zusage, dass wir den Parkplatz auf der H10 planen können", sagte OK-Präsident Guido Keller gegenüber Radio Pilatus. "Wir waren auch etwas überrascht, dass unsere Vision bewilligt wurde." Es sei aber einfacher die H10 zu sperren als die alte Hauptstrasse weiter hinten. Erstens könne niemand einfach die Strasse verlassen und zweitens sei es organisatorisch einfacher - auch für die Blaulichtorganisationen, so Keller weiter. Ein weiterer Vorteil sei, dass alle Parkplätze befestigt sind. Entweder die Besucher parkieren auf der Schnellstrasse H10 oder aber auch im Industrie- oder Gewerbegebiet. So werden keine Wiesen beschädigt und auch das Herausziehen der Autos bei allfällig schlechtem Wetter entfällt.

Die definitive Bewilligung fehlt noch
"Das OK des Schwingfests muss nun noch ein Detailgesuch bei den Behörden einreichen", sagte Kurt Graf, Mediensprecher der Luzerner Polizei. Das Gesuch sei aber mehr oder weniger Formsache. Es gehe mehr um die Auflagen, welche die Organisatoren einhalten müssen. So zum Beispiel wie der Verkehrsdienst organisiert wird, wie die Zufahrten für die Blaulichtorganisationen sein müssen oder wie die Umleitung signalisiert werden muss. Die definitive Bewilligung liege aber noch nicht vor.

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