Mehrere Überlebende nach Lawine in Italien

Suche nach Vermissten geht weiter

In dem von einer Lawine verschütteten Hotel in Mittelitalien konnten inzwischen insgesamt zehn Menschen lebend in den Trümmern gefunden werden. Wie die italienischen Behörden berichten, konnten zwei davon bereits geborgen werden.

Nach einer Erdbebenserie am Mittwoch in Mittelitalien war ein Hotel von einer Lawine verschüttet worden. Darunter begraben wurden auch bis zu 30 Menschen, die sich im Hotel befanden. Retter suchen seither mit Hochdruck nach Überlebenden.

Am Freitag gab es nun einen Erfolg zu vermelden: Insgesamt zehn Personen konnten lebend gefunden werden. Zwei von ihnen wurden von den Rettern bereits aus den Trümmern geborgen. Unter den Überlebenden befinde sich auch ein kleines Mädchen, bestätigten die italienischen Behörden.

Zwei weitere Tote gefunden

Vier Personen hätten bislang nur noch tot geborgen werden können. Zwei der Todesopfer wurden laut Angaben der Behörden in den Gemeinden Campotosto und Crognaleto gefunden. Wie der örtliche Zivilschutz am Freitag mitteilte, war ein Mann in der Gemeinde Campotosto wenige Kilometer von den Zentren der Erdstösse am Mittwoch von einer Lawine erfasst worden. Ein weiterer lebloser Körper eines Vermissten wurde in der nordöstlich davon gelegenen Gemeinde Crognaleto gefunden. Dort werde noch eine weitere Person vermisst, hiess es.

Am Mittwoch war bereits eine Leiche in dem Ort Castel Castagna gefunden worden. Die Einsatzkräfte suchten am Freitag weiterhin nach Vermissten in einem Hotel am Fuss des bis über 2900 Meter hohen Bergmassivs Gran Sasso. Es war von einer immensen Lawine verschüttet worden. Nach offiziellen Angaben wurden dort zwei Leichen gefunden, Medien berichteten bereits von vier Todesopfern. Dutzende wurden noch vermisst.

Keine Schweizer unter den Opfern

Über die Nationalitäten der geborgenen Personen ist noch nichts bekannt. Italienische Medien berichteten zunächst, unter den Opfern befinde sich auch eine Person aus der Schweiz. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA hat die Meldung aber dementiert.

Kommentieren

comments powered by Disqus