Aus Utenberg-Hallenbad soll Sonderschule werden

Stadt und Kanton rechnen mit 15 Sonderschulplätzen

Screenshot Zentralplus

Aus dem stillgelegten Utenberg-Hallenbad soll eine Sonderschule werden. Das berichtet das Online-Portal zentralplus. Zusätzliche Plätze für verhaltensauffällige Jugendliche wären beim Kanton schon länger nötig.

Das Hallenbad der Kinder- und Jugendsiedlung Utenberg ist seit Ende 2014 ungenutzt. Dies weil niemand die Kosten für die fünf bis sechs Millionen teure Sanierung tragen will. Stadt und Kanton Luzern prüfen nun eine Umnutzung des stillgelegten Hallenbads in eine Sonderschule für Jugendliche mit schweren Verhaltensauffälligkeiten. Das berichtet das Online-Portal zentralplus.

15 zusätzliche Sonderschulplätze
Auf zusätzliche Plätze sei man dringend angewiesen, bestätigte Charles Vincent, Dienststellenleiter Volksschulbildung des Kantons Luzern. Gegen 50 Jugendliche aus dem Kanton Luzern seien derzeit in anderen Kantonen fremdplatziert. Mit einem möglichen Umbau des Hallenbads könnten etwa 15 Sonderschulplätze angeboten werden. Details zum Projekt, dem genauen Zeitplan sowie den Projektkosten sind noch keine bekannt. Das Luzerner Stadtparlament soll im Sommer über einen Kredit von 2,3 Millionen Franken dafür entscheiden.

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