UBS mit grossem Gewinneinbruch 2016

Jahresgewinn hat sich gegenüber 2015 beinahe halbiert

UBS-Konzernchef Sergio Ermotti.

Die Schweizer Grossbank UBS hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 3.3 Milliarden Franken erwirtschaftet. Das ist knapp 47 Prozent weniger als noch 2015, wie die UBS mitteilt. Sowohl in der Vermögensverwaltung wie auch im Investmentbanking seien die Gewinne deutlich zurückgegangen.

Damit kann die UBS wie erwartet nicht an das gute Ergebnis von 2015 anknüpfen. Rückschläge hinnehmen musste die Grossbank vor allem im internationalen Vermögensverwaltungsgeschäft und in der Investmentbank. So erzielte die internationale Vermögensverwaltung noch einen Vorsteuergewinn von 1,9 Milliarden Franken nach 2,7 Milliarden Franken im Vorjahr. Auch die Investmentbank schloss mit einem Vorsteuergewinn von 1,0 Milliarde deutlich schlechter ab als im Vorjahr (1,9 Milliarden Franken.)

Steigern konnte sich die UBS dagegen im Geschäft mit den Schweizer Privat- und Firmenkunden (+7 Prozent auf 1,8 Milliarden Franken) und in der Vermögensverwaltung in den USA. Mit einem um 54 Prozent höheren Vorsteuergewinn auf 1,1 Milliarden Franken hat die UBS in diesem Geschäft sogar einen neuen Rekord erzielt.

verhalten-optimistischer Ausblick
Beim Ausblick zeigt sich die UBS nicht allzu optimistisch. Die Kundenstimmung werde zwar nach wie vor durch politische und wirtschaftliche Unsicherheit beeinträchtigt, heisst es in der Mitteilung. Trotz allem sieht die UBS auch erste Anzeichen von wachsendem Vertrauen. Das werde dem Vermögensverwaltungsgeschäft trotz nach wie vor bestehenden Margendrucks möglicherweise zugute kommen.

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