Juso Zug protestieren gegen Sika

Der Zuger Baustoffkonzern freue sich an einer möglichen Beteiligung bei Trumps Mauerbau

Der Juso-Protest gegen Sika

Die Jungsozialisten aus Zug kritisieren den Baarer Baustoffkonzern Sika. Dieser habe angedeutet, er freue sich an Aufträgen für den Mauerbau in den USA.

Am Rande der Bilanz-Medienkonferenz sagte Sika-Chef Jan Jenisch am Freitag, sollte Trump die Mauer gegen Mexiko bauen, „dann sind wir auch daran beteiligt“. Die Manager bei Sika freuen sich offenbar im Hinblick auf gute Geschäfte mit Trumps Mauerbau. Die Juso Zug protestiert gegen diese Haltung. Sie verurteilt die Absichtserklärung, sich beim Bau der Mauer beteiligen zu wollen. Es könne nicht sein, dass die Zuger Firma an der Politik von Trump, die Menschen ausgrenzt, im grossen Stil verdienen wolle, schreiben die Jungsozialisten.

Aus Protest ersetzte die Juso das echte Firmenlogo durch eine Neuauflage, worauf aus dem Firmenslogan „Building Trust“ „Building for Trump“ wird. "Denn wie soll man auf die Ethik einer Firma vertrauen, die sich unreflektiert an den Geschäften eines sexistischen, rassistischen homophoben und umweltfeindlichen Hetzers beteiligen möchte?", schreibt die Juso.

 

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