Kosovare aus Luzern muss vor Gericht

Er ging mit Axt auf Polizisten los

Die Waagschale der Justiz (Symbolbild)

Nach einem Angriff auf zwei Polizisten im Kanton Aargau ist ein 37-jähriger Kosovare aus dem Kanton Luzern angeklagt worden. Das Verfahren gegen die Polizisten, welche auf den Mann geschossen hatten, wurde eingestellt.

Der Kosovare ist im vergangenen Juni in Murgenthal in eine Personenkontrolle geraten. Daraufhin ging er unter anderem mit einer Axt auf die Polizisten los. Zwei Polizisten griffen dann zur Waffe, als der Einsatz von Pfefferspray keine Wirkung zeigte. Dabei wurde der Kosovare am rechten Oberschenkel und am linken Arm verletzt. Die Staatsanwaltschaft Baden hat das Verfahren gegen die beiden Polizisten nun eingestellt, sie hätten verhältnis- und rechtmässig gehandelt. 

Der Kosovare hingegen kommt vor Gericht. Er muss sich wegen mehrfacher versuchter vorsätzlicher Tötung verantworten. Die Staatsanwaltschaft verlangt eine Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren. Ein Gutachten habe gezeigt, dass der Beschuldigte aufgrund einer psychischen Krankheit nur teilweise schuldfähig war. Die Staatsanwaltschaft beantragt daher, die Freiheitsstrafe zugunsten einer stationären Massnahme aufzuschieben. 

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