Die Post sieht keine Gefahr vor Betrügern

Das neue Barzeinzahlungssystem sei sicher

Schond bald können Bargeldgeschäfte zu Hause abgewickelt werden.

Die Post zog den Unmut der Bevölkerung auf sich, als sie die Schliessung von 600 Filialen angekündigt hatte. Nun startet sie eine Charme-Offensive mit neuen Dienstleistungen. So soll künftig zu Hause an der Haustüre Bargeld eingezahlt werden können.

Es sei ein Bedürfnis der Kunden, dass sie zu Hause an der eigenen Haustüre direkt beim Pöstler Bargeldeinzahlungen oder auch Rechnungen zahlen können, so die Post. Künftig können Personen, welche keine Postfiliale in unmittelbarer Nähe haben, sich einen Aufkleber an den Briefkasten machen. Dieser signalisiert dem Pöstler, dass hier eine Person wohnt, welche diese Dienstleistung der Bargeldzahlung wünscht.

Pöstler bringt Quittung und Retourgeld
Dem Pöstler kann entweder ein Einzahlungsschein oder auch ein Einzahlungsbüchlein mit dem Geld abgegeben werden. Maximal jedoch bis zu 10'000 Franken. Der Pöstler bringt dieses dann zur nächsten Postfiliale und dort wird der Zahlungsverkehr abgewickelt. Gibt es Retourgeld, so bringt der Pöstler dieses mit der Quittung zusammen wieder zurück zum Kunden.

Kein Sicherheitsbedenken bei der Post
Dass dieser neue Service von möglichen Betrügern missbraucht werden könnte, glaubt die Post nicht. Auf Anfrage von Radio Pilatus hiess es, man kenne den Pöstler ja schliesslich, einerseits anhand seiner Uniform oder auch am Namensschild. Zudem müsse sich jeder Pöstler ausweisen können. Somit sei die Sicherheit gewährleistet, so die Post. Die Post biete diesen Service bereits heute in gewissen Teilen der Schweiz an. Die Kunden, aber auch die Pöstler seien zufrieden, Probleme seien bislang keine aufgetreten.

Der neue Bezahlservice der Post wird in der Schweiz ab dem 01. September 2017 eingeführt.

Audiofiles

  1. Pöstler holt schon bald Bargeld zu Hause ab. Audio: Philipp Breit

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