Bund könnte an Cannabis-Verkauf verdienen

Der legale Cannabis-Verkauf fällt unter das Tabaksteuergesetz

Eine Marihuana-Pflanze

Die eidgenössische Zollverwaltung rechnet damit, dass Schweizer Läden jährlich für 100 Millionen Franken Cannabis mit dem Wirkstoff Cannabidiol verkaufen. Das zeigen Recherchen der SonntagsZeitung und von Le Matin Dimanche. Damit werden Cannabisraucher für Steuereinnahmen von rund 25 Millionen Franken sorgen.

Hanf mit Cannabidiol wirkt wenig berauschend und ist darum legal, aber tabaksteuerpflichtig. Der Handel boomt.  Nicolas Perez, der Gründer der Online­plattform CBDlivraison sagt: «Es melden sich jeden Tag Läden, Kioske und Apotheken, die unsere Produkte verkaufen wollen.» Kürzlich habe ­sogar eine Private-Equity-Firma Interesse an einer ­Beteiligung am Unternehmen gezeigt. Auch bei Kings’s Castle, einem auf ­Tabakprodukte spezialisierten Grossisten, laufen die ­Geschäfte rund. Seit November nimmt der Umsatz mit legalem Cannabis jeden Monat um 10 bis 30  Prozent zu. Hanf mit dem Wirkstoff Cannabidiol wirkt kaum berauschend.

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