Millionen-Einnahmen dank Nummerschilder-Versteigerung

Kantone nehmen jedes Jahr Millionen Franken ein

Das Motorraldschild OW 1

Beliebte Autonummern sind für die Kantone eine gute Einnahmequelle. Mit Auktionen bringen sie die tiefen Nummern an die Kundschaft. Eine Aufstellung aller 26 Kantone in der Sonntagszeitung zeigt, dass im Kanton Luzern zum Beispiel so jährlich rund 750'000 Franken in die Staatskassse fliessen.

Luzern nimmt diese 750'000 Franken ein, ohne die wohl attraktivste Nummer, LU 1, überhaupt zu versteigern. Diese ist nämlich nicht erhältlich, sondern im Verkehrshaus ausgestellt. Auch im Kanton Zürich ist ZH 1 nicht verfügbar, sondern fix an einen Garage zugeteilt. Und trotzdem nimmt der Kanton Zürich jährlich mit dem Schilder-Verkauf 2.5 Millionen Franken ein. Die teuerste Autonummer fährt jedoch im Kanton Wallis umher. VS1 ging damals für 160'000 Franken an seinen neuen Besitzer, wie die SonntagsZeitung schreibt.

Acht Kantone haben noch nie Autonummern-Auktionen durchgeführt. Sie verlangen aber bis zu 10'000 Franken höhere Fixpreise für Spezialnummern. Als einziger Kanton verzichtet Zug ganz auf die zusätzliche Einnahmequelle.

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