Arbeitsintegration soll verbessert werden

Asylwesen: Laut einer Studie steht sich der Bund teilweise selbst im Weg.

Arbeitsintegration soll verbessert werden.

Der Bund steht sich bei der Integration von Asylsuchenden teilweise selbst im Weg. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Lausanne, berichtet der Tagesanzeiger. Politiker wollen nun handeln und die Sprachkompetenzen der Asylsuchenden besser berücksichtigen.

Der Bund verteilt Asylsuchende nach dem Zufallsprinzip auf die Kantone. Dadurch komme es oft vor, dass perfekt französisch sprechende Asylbewerber in die Ostschweiz kommen und dort Deutschkurse besuchen müssen, schreibt der Tagesanzeiger. Das mache keinen Sinn und gehe ins Geld, finden verschiedene Politiker. Der Grüne Zürcher Nationalrat Balthasar Glättli arbeitet derzeit an einen Vorstoss, der die Sprachkompetenzen bei der Verteilung berücksichtigen soll. Die Idee befürwortet auch der Asylexperte der SVP, Heinz Brandt. Gegenüber dem Tagesanzeiger sagte Brandt, dies sei ein sinnvoller Ansatz und würde die Integration beschleunigen. 

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