Asylunterkunft Beromünster schliesst im April

Die Gemeinde und der Kanton ziehen ein positives Fazit

Blick in eine Asylunterkunft in einer Zivilschutzanlage (Archivbild).

Die unterirdische, temporäre Asylunterkunft in Beromünster schliesst nach 16-monatigen Betrieb per Ende April. Gründe dafür sind die gesunkene Zahl von neu ankommenden Asylsuchenden und die ausreichenden Plätze in oberirdischen Asylzentren des Kantons.

Wie der Kanton Luzern mitteilt, sind in der Zivilschutzanlage Linden im Ortsteil Gunzwil von 80 Plätzen nur noch gut 30 Plätze belegt. Deshalb soll die Notunterkunft geschlossen werden. Die verbleibenden Bewohner werden in eine oberirdische Unterkunft umplatziert. Wie der Kanton schreibt, nimmt die Zahl der Zuweisungen von Asylsuchenden an den Kanton seit Mitte 2016 stetig ab. Unter anderem erlaube die ruhige Lage, auf die Notlösungen mit unterirdischen Unterkünften zu verzichten. 

Positives Bilanz von Gemeinde und Kanton

Gemeinde und Kanton ziehen zum 16-monatigen Betrieb der Asylunterkunft Beromünster ein positives Fazit. Sie betonten die offene Haltung der Bevölkerung und die gute Zusammenarbeit der Behörden. Vor Ort hätten von Anfang an viele Begegnungsanlässe und Beschäftigungseinsätze für die Asylsuchenden geschaffen werden können. Dadurch hatten die Asylsuchenden eine sinnvolle Tagesstruktur und konnten Kontakte zur einheimischen Bevölkerung knüpfen, so der Kanton in der Mitteilung.

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