1000 Pyros beim Bahnhof Emmenbrücke versteckt

Die Ermittlungen zu den drei Jugendlichen brachten zusätzliches Material an den Tag

über 1000 pyrotechnische Gegenstände wurden entdeckt

 

Die drei jungen Leute, die Anfang April auf dem Weg von Sursee nach Luzern im Zug eine Petarde gezündet haben, hatten zusätzliches Pyromaterial im Raum des Bahnhofs Emmenbrücke versteckt. Die Luzerner Staatsanwaltschaft hat jetzt Bilanz gezogen.

Die Untersuchung zu den drei Jugendlichen, die Anfang April in einer S-Bahn eine Pyro-Fackel gezündet haben bevor sie im Bahnhof Emmenbrücke festgenommen werden konnten, ist abgeschlossen. Wie die Luzerner Staatsanwaltschaft mitteilt, konnten in der Umgebung des Bahnhofs Emmenbrücke über 1000 pyrotechnische Gegenstände sichergestellt werden. Dabei handelt es sich um Petarden, Rauchbomben, Blitzlichter und Handfackeln, die die Jugendlichen in Polen bestellt und in Deutschland abgeholt hatten. Die Pyros wollten sie bei Spielen in unteren Ligen einsetzen. Zwei der drei Betroffenen sind Fans des FC Luzern einer des FC Basel. Der gesamte Schaden (Sachschaden im Zug und Kosten durch Zugsausfälle und Verspätungen) liegt bei rund 50'000 Franken.

 

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