Sieg für Jolanda Spiess-Hegglin vor Gericht

Weltwoche-Journalist Philipp Gut verurteilt

Das Bezirksgericht Zürich hat "Weltwoche"-Journalist Philipp Gut wegen übler Nachrede verurteilt. Gut schrieb, die ehemalige Zuger Kantonsparlamentarierin Jolanda Spiess-Hegglin habe die mutmassliche Schändung durch SVP-Kantonsrat Markus Hürlimann nur erfunden. Er unterstellte ihr, dass sie damit einen Seitensprung vertuschen wollte. 

Der Text mit dem Titel "Die fatalen Folgen eines Fehltritts" muss auf Anweisung des Gerichts aus dem Online-Archiv der "Weltwoche" und aus der Mediendatenbank SMD gelöscht werden. Die "Weltwoche" muss zudem auf ihrer Seite "Analysen und Kommentare" diese Verurteilung abdrucken - in normaler Schriftgrösse, wie das Gericht festhält. Darüber hinaus muss Gut Frau Spiess-Hegglin eine Genugtuung von 2'500 Franken und eine Entschädigung von 12'000 Franken zahlen. 

Jolanda Spiess-Hegglin siegt vor Gericht gegen Weltwoche-Journalist Philipp Gut

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