Arbeitsplatz: Mobbing nimmt ab, Stress nimmt zu

Schweiz hat bei Arbeitsbedingungen im Ländervergleich an Vorsprung eingebüsst

Im Büro.

In internationalen Ranglisten zur Zufriedenheit der Bevölkerung schneidet die Schweiz regelmässig gut ab. Am Montag hat das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO eine Studie zur Zufriedenheit der Schweizer Arbeitnehmenden veröffentlicht.

Schweizerinnen und Schweizer sind zufrieden mit Ihren Arbeitsbedingungen. Dies zeigt eine Studie des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO. 9 von 10 Arbeitnehmern erklärten, sie seien zufrieden oder sehr zufrieden mit den Arbeitsbedingungen. In einzelnen Bereichen schneidet die Schweiz allerdings schlechter ab, als noch vor zehn Jahren.

Körperliche Belastungen am Arbeitsplatz haben der Studie zufolge zugenommen. Fast die Hälfte der Befragten gibt an, dass sie Arbeiten in ermüdenden oder gar schmerzhaften Körperhaltungen machen muss. Arbeitnehmer könnten heute etwa seltener bestimmen, wann sie eine Pause einlegen. Mobbing erleben Arbeitnehmer dagegen seltener als noch vor zehn Jahren. 

Im internationalen Vergleich hat die Schweiz bei den Arbeitsbedingungen an Vorsprung eingebüsst. Die Studie wurde in 35 Ländern durchgeführt. Mitgemacht haben nebst der Schweiz die EU-Staaten, Norwegen, aber auch Balkanländer und die Türkei.

Audiofiles

  1. Schweiz büsst bei den Arbeitsbedingungen an Vorsprung ein. Audio: Matthias Strasser

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