Kloster Werthenstein ist jetzt gesichert

Die Felssanierung kostete rund fünf Millionen Franken

Das Kloster Werthenstein mit der gesicherten Felswand.

Die Felssicherungsmassnahmen beim Kloster Werthenstein sind abgeschlossen. Vom Felsen, auf welchem das Kloster steht, soll es in den nächsten 50 Jahren keine Abbrüche mehr geben.

Die Sicherungsarbeiten starteten im Oktober 2016 und sind nun termingerecht beendet. Eine Beurteilung des Felsens an der Kleinen Emme hatte 2015 gezeigt, dass mit Felsabbrüchen bis unter die Umfassungsmauer des denkmalgeschützten Klosters zu rechnen ist. Der Fels wurde deswegen für 4,9 Millionen Franken gesichert. Die Arbeiten wurden im Winter durchgeführt, weil dann die Kleine Emme wenig Wasser führt.

Total wurden fünf Kilometer Bohrlöcher in die Wand gebohrt, um mit Ankern den Felsen und das Lockermaterial zu sichern. 3'300 Quadratmeter Netz schützen das Gestein vor Erosionen. Durch diese und weitere Massnahmen sei die Felswand bei der Klosteranlage für die nächsten 50 Jahre gesichert, teilte der Kanton Luzern mit.

Besitzerin der Klosteranlage ist der Kanton Luzern. Er zahlt rund 2,9 Millionen Franken an die Felssicherung. Der Rest wird vom Bund übernommen.

 

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