Ständeräte weibeln für Bahnausbau in Luzern

Bund soll transparent informieren

Ein unterirdischer Bahnhof für Luzern mit vier Geleisen. Der Kanton Luzern hofft, dass der Bund dieses Projekt bald finanziert.

Die 10 Zentralschweizer Ständeräte kämpfen gemeinsam für den Bahnausbau in Luzern. Sie haben einen Vorstoss des Luzerner Ständerats Damian Müller unterzeichnet.

Damian Müller fordert vom Bundesrat Transparenz. Er will wissen, ob der Bund beim Durchgangs-Bahnhof Luzern auch günstigere Varianten geprüft hat. Die Ständeräte befürchten, dass Luzern beim Ausbauschritt 2030/35 wegen der hohen Kosten nicht berücksichtigt wird. Der Durchgangsbahnhof Luzern und der Zimmerberg-Basistunnel II kosten fast 5,5 Milliarden Franken. Ziel des Vorstosses sei es, die Weichen zu stellen, damit der Bahnhof luzern im nächsten Ausbauschritt mit einem Durchgangsbahnhof ergänzt werden könne, schreibt Damian Müller in einer Mitteilung.

Günstigere Variante möglich

Konkret fragt Müller, ob der Bund ein Szenario mit einem unterirdischen Kopfbahnhof in Luzern und dem Ausbau der Stammstrecke zwischen Baar und Horgen auf Doppelspur (Zimmerberg light) geprüft habe. Falls nicht, ob er bereit sei, dies nachzuholen. Laut Müller ist bei dieser Variante mit Kosten von 2,7 Milliarden Franken zu rechnen. Die Antworten des Bundesrats werden bis September erwartet.

 

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