Heikler Vorfall bei der Luzerner Polizei

Ein Polizist soll einen verhafteten Mann geschlagen haben

Die Luzerner Polizei im Einsatz (Symbolbild) Der Kommandant der Luzerner Polizei, Adi Achermann. Paul Winiker, Justiz- und Sicherheitsdirektor des Kantons Luzern

Ein Vorfall an der diesjährigen Luzerner Fasnacht schlägt hohe Wellen. Ein offenbar ranghoher Beamter der Luzerner Polizei soll in seiner Freizeit eigenmächtig in einen Polizeieinsatz eingegriffen haben. Der Fall beschäftigt nun die Politik.

Ein Kadermitglied der Luzerner Polizei hatte an der Fasnacht einen Verhafteten tätlich angegriffen. Bei der Luzerner Polizei läuft deshalb nun eine Administrativ-Untersuchung gegen einen ranghohen Polizisten. Die Polizei hat einen entsprechenden Bericht der Luzerner Zeitung bestätigt. Der Kadermann soll an der Fasnacht ausfällig geworden sein. Der Polizist sei aber als Privatperson unterwegs gewesen. 

Regierungsrat Paul Winiker wollte sich zum konkreten Fall nicht äussern. Ein Polizist habe aber eine klare Vorbildrolle – sei es bei der Arbeit oder als Privatperson, so der luzerner Sicherheitsdirektor Paul Winiker gegenüber Radio Pilatus. Der Vorfall wird im Moment im Rahmen einer Administrativuntersuchung intern unter die Lupe genommen. Die Untersuchung dürfte noch im Juli abgeschlossen werden.

Zu reden gibt der Vorfall auch unter Politikern. Reaktionen gibt’s im untenstehenden Beitrag zu hören:

Audiofiles

  1. Heikler Vorfall bei der Luzerner Polizei: Polizist soll Verhafteten geschlagen haben. Audio: David von Moos

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