Grosse kantonale Unterschiede bei Unfällen

In Obwalden mehr auswärtige Unfälle

In Obwalden sind 2016 mehr Auswärtige verunfallt als Einheimische. Hier ein Bild vom Trübsee.

Im vergangenen Jahr sind in der obligatorischen Unfallversicherung über 800'000 Unfälle registriert worden. 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Über die Hälfte der Unfälle, 60 Prozent, ereigneten sich laut der Suva in der Freizeit. Dabei gibt es grosse kantonale Unterschiede.

Am meisten Freizeitunfälle ereigneten sich im Kanton Jura, dort waren es 148 Unfälle pro 1000 Beschäftigte. An zweiter Stelle folgen Glarus und Graubünden mit 142 Freizeitunfällen. Am kleinsten ist das Risiko für einen Freizeitunfall in Genf (111), Zug (113) und im Tessin (117). 

Wenn es um die Anzahl Sportunfälle geht steht Graubünden an der Spitze. 67 pro 1000 Beschäftige. Davon alleine 29 beim Schneesport in den Bergen. 

Obwalden mit auswärtigen Unfällen

In einigen Kantonen sind mehr Unfälle von Auswärtigen registriert worden als von Einheimischen, so auch im Kanton Obwalden, welcher hier die Rangliste anführt. Im vergangenen Jahr gab es dort 23 Prozent mehr Unfälle von Auswärtigen als von Einheimischen. 

In der Statistik sind hauptsächlich Unfälle von Angestellten und Lernenden zwischen 15 und 64 Jahren erfasst worden.

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