Sparmassnahmen: Kritik von allen Seiten - nur SVP ist zufrieden

Luzerner Budget 2017 mit Einsparungen von 20 Millionen Franken präsentiert

Finanzdirektor Marcel Schwerzmann im Interview mit Radio Pilatus Redaktor Yanik Probst am Schwingfest in Malters.

Es hagelt Kritik von allen Seiten: Nach dem Nein zur Steuererhöhung im Mai hat die Luzerner Kantonsregierung am Mittwoch das überarbeitete Budget 2017 präsentiert. Dabei stellte sie Sparmassnahmen im Umfang von 20 Millionen Franken vor. Mehrheitlich mit dem Budget einverstanden ist einzig die SVP.

Von den Sparmassnahmen stark betroffen sind unter anderem die Prämienverbilligungen. Daran stören sich vor allem die linken Partein und die Gewerkschaft des öffentlichen Personals Luzern VPOD. Einmal mehr treffe es Familien und jene, die sonst schon wenig haben. Sie fordern von der Regierung, die Schuldenbremse zu lockern und sich dafür Zeit zu nehmen, Einsparungsmöglichkeiten etwas genauer zu prüfen.

FDP und SVP sehen die Pläne etwas weniger problematisch. Für die FDP gibt es nicht gross Alternativen, wie die Partei erklärte. Denn die Schuldenbremse wollen die Liberalen auf keinen Fall lockern. Noch weniger kritisch sieht das Budget 2017 die SVP. Für sie geht der Vorschlag der Regierung soweit in Ordnung. Allerdings sieht sie noch Verbesserungspotential für die kommenden Jahre.

Neben den Prämienverbilligungen soll auch bei der Polizei, den Stipendien, dem Gesundheitswesen und der Kultur gespart werden. Das Luzerner Kantonsparlament entscheidet im September über die Vorschläge der Regierung.

Audiofiles

  1. Es hagelt Kritik zu den Sparplänen der Regierung. Audio: Fabian Kreienbühl

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