Mehr Unterricht für Primarschüler

Der Lehrplan 21 bringt zahlreiche Veränderungen

Schulunterricht in der Gemeinde Emmen

Nach den Sommerferien weht in den Luzerner Primarschulen ein frischer Wind. Neu etwa werden Primarschüler in Informatik geschult – dafür aber dauert der Unterricht länger.

Am 20. August 2017 wird – mit Ausnahme von Zug – in allen Zentralschweizer Kantonen der neue Lehrplan 21 eingeführt. Auf die Fächer Mathematik, Deutsch aber auch Musik wird mit dem neuen Lehrplan mehr Wert gelegt. Neu erhalten die Primarschüler auch Informatikunterricht und lernen dabei unter anderem das Tastaturschreiben.

Schule geht mit der Zeit
Vor allem in den Bereichen Medien und Informatik sollen Schüler die Grundlagen lernen, damit sie später davon profitieren könnten, so Charles Vincent, Leiter der Dienststelle Volksschulbildung des Kantons Luzern. Die Digitalisierung habe auch einen Einfluss auf die Schulbildung. Wegen den neuen Themen Medien und Informatik haben Primarschüler in den Fächern Mathematik und Deutsch künftig zwei Lektionen mehr. Zudem sollen die Primarschüler wieder vermehrt musikalische Grundbildung erhalten.

Mehr Schule – weniger Hausaufgaben
Als Ausgleich für die zwei zusätzlichen Lektionen werde man den Primarschülern weniger Hausaufgaben geben, so Charles Vincent weiter. Auch die Lehrer hätten wegen den zusätzlichen beiden Lektionen mehr zu tun. Dafür werde man aber in der Sekunderschule entsprechend Lektionen abbauen.

Weitere Informationen zum Lehrplan 21 gibt es auf der offiziellen Internetseite der deutschschweizer Bildungsdirektorenkonferenz.

Audiofiles

  1. Der Lehrplan 21 - das ändert im neuen Schuljahr. Audio: David von Moos

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