Kaum noch IV-Renten für mittelschwer Depressive

Anwälte kritisieren diese Praxis

Mittelschwer Depressive erhalten kaum mehr IV-Renten

Wer mittelschwer depressiv ist, erhält in der Schweiz kaum noch eine IV-Rente. Das zeigen Recherchen der Sendung "10vor10". Das würden zahlreiche Bundesgerichtsentscheide der jüngsten Zeit zeigen. Betroffen seien mehrere tausend Menschen. 

Das Bundesgericht habe neue Kriterien eingeführt, wie zahlreiche Anwälte und Rechtswissenschaftler gegenüber "10vor10" sagten. Neu müsse ein Patient beweisen können, dass ihm kein Arzt und kein Therapeut mehr helfen könne. Man müsse also therapieresistent sein. Das sei quasi unmöglich, kritisieren Anwälte. Die Rede ist auch von Diskriminierung. Wer körperlich krank sei, erhalte auch nicht erst eine IV-Rente, wenn das Leiden nicht mehr therapierbar ist. 

Den ganzen Beitrag von *10vor10* gibt es nachfolgend. 

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