Schweizer Arbeitnehmer haben 2016 mehr gearbeitet

Im europäischen Vergleich liegt die CH auf Platz 1

Job (Symbolbild)

Vollzeit-Beschäftigte in der Schweiz haben im vergangenen Jahr knapp 8 Milliarden Stunden gearbeitet. Das sind 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Bundesamt für Statistik mit. 

Ausschlaggebend für die Zunahme war jedoch nicht der gewachsene Arbeitseifer, sondern die gestiegene Beschäftigtenzahl und das Schaltjahr. Wegen des Schaltjahrs nämlich nahm die Zahl der absolvierten Arbeitstage um 0,2 Prozent zu. Die Anzahl der Beschäftigten stieg derweil um 1,7 Prozent. So kamen durch alle Erwerbstätigen knapp acht Milliarden Arbeitsstunden zusammen, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte.

Leute im Landwirtschafs-Sektor arbeiten am meisten

Am meisten arbeiteten Bauern, Förster und andere Vollzeitbeschäftigte im Primärsektor. Sie kamen auf 44 Stunden und 40 Minuten pro Woche. Auch kein Zuckerschlecken war die Arbeit mit 42 Stunden im Gastgewerbe. Versicherungs- und Kreditbeschäftigte verbrachten mit 42 Stunden ebenfalls überdurchschnittlich viel Zeit am Arbeitsplatz. 

"Chrampfer" des Kontinents

Mit den geleisteten Arbeitszeiten sind die Schweizer Vollzeit-Beschäftigten im europäischen Vergleich auf Platz 1. Trotzdem: Auch in der Schweiz geht der Trend immer mehr zu weniger Arbeiten und mehr Ferien, so die Statistikbehörde weiter.

 

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