Gotthardstrecke: SBB kämpft gegen Engpässe

30 Prozent mehr Passagiere seit Eröffnung des Gotthardbasistunnels

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In den acht Monaten seit der Eröffnung sind 2,3 Millionen Passagiere durch den neuen Gotthardbasistunnel gefahren. Der Personenverkehr auf der Nord-Süd-Strecke hat gemäss den SBB um 30 Prozent zugenommen.

Die SBB haben ihr Angebot auf der Nord-Süd-Achse verbessert. Das teilte das Unternehmen am Morgen mit. Auch wenn die Bilanz nach acht Monaten mehrheitlich gut ausfalle, stehe die SBB sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr vor grossen Herausforderungen.

Seit der Eröffnung des neuen Gotthardbasistunnels vor acht Monaten habe man auf dieser Strecke 30 Prozent mehr Passagiere transportiert. Nach anfänglichen Kapazitätsengpässen habe man Massnahmen getroffen, sagte SBB-CEO Andreas Meyer. Dazu gehörten Extrazüge am Sonntag vom Tessin in die Deutschschweiz. Ausserdem würden die SBB ihre Züge auf der Gotthardstrecke von der Grösse und Zusammensetzung her dem Wetter anpassen.

Die SBB will das Angebot auf der Nord-Süd-Achse bis zur Eröffnung des Ceneri-Basistunnels im Jahr 2020 weiter verbessern. Dabei prüfen die SBB einen Schnellzug  nach Italien. Dieser soll die Strecke Zürich-Mailand in nur 2 Stunden und 45 Minuten schaffen.

Audiofiles

  1. Gotthardstrecke: SBB kämpft gegen Engpässe. Audio: David von Moos

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