Zum Abschied nur Bronze für Usain Bolt

Ex-Dopingsünder Justin Gatlin gewinnt über 100 Meter

Der frühere Dopingsünder Justin Gatlin holt sich den WM-Titel über 100 Meter. Sprintstar Usain Bolt in seinem letzten Einzelrennen an der WM in London.

Es war nicht die grosse Bolt-Show an der Leichtathletik-WM in London. In seinem letzten Einzelrennen ist der jamaikanische Sprintstart Usain Bolt nur Dritter geworden. Die Goldmedaille holte sich der ehemalige amerikanische Dopingsünder Justin Gatlin.

Usain Bolt kassierte zum Abschluss seiner Karriere eine Niederlage und verpasste im Final über 100 Meter seinen zwölften WM-Titel. Der bald 31-jährige Jamaikaner zeigte einmal mehr einen schwachen Start und holte am Ende in 9,95 Sekunden nur Bronze. Der Sieg ging überraschend an den Amerikaner Justin Gatlin, der sich in 9,92 Sekunden vor seinem Landsmann Christian Coleman (9,94) durchsetzte.

Weltmeister wurde ausgepfiffen

Der neue Weltmeister Gatlin musste im Stadion viele Buh-Rufe einstecken. Der US-Amerikaner war schon mehrere Male wegen Dopings überführt und gesperrt worden. Die Zuschauer verziehen ihm seine Vergangenheit nicht und pfiffen ihn teilweise nach seinem Sieg aus. Mit 35 Jahren ist Gatlin der älteste 100-Meter-Weltmeister.

Wilson im Halbfinal gescheitert

Bereits im Halbfinal war Alex Wilson gescheitert. Der 26-jährige Basler kam nicht mehr an die Leistung des Vorlaufs heran und wurde in seiner Serie nach einem schwachen Start in 10,30 Sekunden Achter und Letzter.

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