Piktogramme für den Fall von Terroranschlägen

Bund setzt auf Strichmännchen

Das richtige Verhalten kann bei einem Terroranschlag Leben retten. Das Bundesamt für Polizei fedpol will die Schweizer Bevölkerung entsprechend sensibilisieren. Geplant sind Hinweise mit Piktogrammen, also ganz einfachen Zeichnungen. Das berichtet gestern die SonntagsZeitung.

Mit einfachen Strichmännchen und einem kurzen Text will das Bundesamt für Polizei fedpol der Schweizer Bevölkerung zeigen, was im Fall eines Terroranschlags zu tun ist. Beispielsweise heisst es auf einem Piktogramm, man soll möglichst unauffällig flüchten. Auf einem anderem steht, man soll die Polizei anrufen.

Genau so einfache Verhaltensmassnahmen komme vielen im Schock nicht mehr in den Sinn, heisst es im Bericht. Bund und Kantone wollen diese Hinweise über Kanäle wie Twitter und Facebook verbreiten, wenn es wirklich einmal zu einem Anschlag kommen sollte. Präventiv will man auch Informationsbroschüren drucken.

Die Idee sei, dass auch Betriebe wie die SBB oder öffentliche Verwaltungen die Piktogramme aufnehmen, damit sich Kunden im Ernstfall richtig verhalten können, berichtete die SonntagsZeitung weiter.

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