In jeder 10. Stadtwohnung leben mehr Menschen als es Zimmer gibt

In Luzern ist die Lage noch mehrheitlich in Ordnung

Die Kapellbrücke in Luzern bei Nacht.

In den Schweizer Städten wird es immer enger. Trotzdem ziehen immer mehr Familien in die Stadtzentren. Das zeigt eine Auswertung des Bundesamts für Statistik.

Alleine in den vergangenen fünf Jahren hat die Bevölkerungsdichte in den acht grössten Schweizer Städten, darunter Luzern, weiter zugenommen. Fast jede 10. Wohnung ist gemäss Experten des Bundes inzwischen überbelegt. Es wohnen also mehr als eine Person in einem Zimmer. In Luzern ist die Situation demnach aber noch nicht so schlimm wie in Genf, Bern und Lausanne. Dort ist das Problem mit 18 (Genf), beziehungsweise 11 Prozent (Bern und Lausanne) überbelegten Wohnungen am grössten. 

Gemäss dem Bundesamt für Statistik gibt es mehrere Gründe, weshalb immer mehr Menschen in die Städte ziehen. Dazu gehöre etwa das grosse Angebot an Arbeitsplätzen oder die Erreichbarkeit von Dienstleistungen.

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