Luzern: Kein Budget, keine neuen Autos

Paradoxe Situation bei der Luzerner Polizei

Die Luzerner Polizei im Einsatz (Symbolbild) Polizeiauto Luzerner Polizei Die Luzerner Polizei im Einsatz (Symbolbild)

Der budgetlose Zustand des Kantons Luzern hat weitere Folgen für die Polizei. Es dürfen derzeit keine neuen Dienstfahrzeuge gekauft werden, obwohl mindestens 20 der 190 Autos ersetzt werden müssten.

Wegen des budgetlosen Zustands dürfen vorläufig nur Ausgaben getätigt werden, die nötig sind, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Wie die „Luzerner Zeitung“ schreibt, führt dies zu einer paradoxen Situation. Die Polizei-Fahrzeuge müssen nun teilweise aufwendig repariert werden, im Endeffekt kostet dies mehr als Neuanschaffungen.

Ein Grund dafür ist laut dem Zeitungsbericht, dass derzeit auch keine Sammelbestellungen getätigt werden dürfen. Darum müssen Ersatzteile einzeln und zu einem teureren Preis angefordert werden. Dies gelte sogar für Pneus, die trotz der grossen Fahrzeugflotte der Luzerner Polizei nicht in grösseren Mengen und damit zu tieferen Preisen gekauft werden dürfen.

Die Luzerner Polizei verfügt über 190 Dienstwagen, die durchschnittlich rund drei Millionen Kilometer jährlich zurücklegen, schreibt die „Luzerner Zeitung“.

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