Smart Parking: Stadt Luzern zögert

Untervermietung von Parkplätzen bislang nicht zulässig

Die Stadt Luzern erhält ein überarbeitetes Parkplatz-Reglement. Die Sempacherstrasse, wie sie heute aussieht: Es gibt Veränderungen bei den Parkplätzen.

In der Stadt Luzern sind die Parkplätze knapp. Mit Hilfe von Smartphone-Apps könnten Leute, die in der Stadt wohnen, ihre Parkplätze an andere Personen untervermieten. Die Stadtregierung steht diesem sogenannten Smart Parking aber kritisch gegenüber.

Wer seinen eigenen Parkplatz nicht oder nur teilweise braucht, kann ihn heute mit Hilfe von Smartphone-Apps (Radio Pilatus berichtete) temporär untervermieten. Die FDP-Fraktion im Luzerner Stadtparlament wollte von der Stadtregierung wissen, ob sie diese Art von Parkplatz-Weitervermietung schon untersucht hat.

Zwar sieht die Stadtregierung Chancen im Teilen von Parkplätzen. Allerdings gäbe es auch Probleme, wie sie in der Antwort auf die parlamentarische Anfrage der FDP schreibt. Unter anderem weist die Regierung darauf hin, dass eine solche Untervermietung gesetzlich nicht zulässig ist. 

Derzeit laufen die Arbeiten für ein neues städtisches Parkierungskonzept. Als Grundlage dient unter anderem ein kürzlich vorgestellter Fachbericht zur Parkplatzsituation (Radio Pilatus berichtete). Nächstes Jahr will die Stadtregierung aufzeigen, wie genau die Parkplatzsituation verbessert werden soll.

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