Bund will vielfältige Tier-und Pflanzenwelt

Projekte für Biodiversität vorgestellt

Herbstflora auf der Frutt.

Viele Tier-und Pflanzenarten in der Schweiz sind bedroht. Der Bundesrat hat Massnahmen und Projekte vorgestellt, um die verschiedenen Arten zu erhalten und fördern.

Es sollen zum Beispiel wertvolle Lebensräume wie Moore oder Trockenwiesen aufgewertet werden oder gefährdete Arten wie Reptilien gefördert werden. Einige Massnahmen sind schon in Gang gesetzt worden. Es werden zum Beispiel Schutzgebiete saniert oder grössere Waldreservate geschaffen. Ausserdem werden Tier-und Pflanzenarten, die typisch für die Schweiz sind, gefördert. Die Liste umfasst rund 3600 Arten.

Bund und Kantone zahlen

Die Kosten für all diese Massnahmen trägt hauptsächlich der Bund. Er investiert dafür jährlich rund 80 Millionen Franken. Weitere Mittel kommen von den Kantonen.

Umweltorganisationen nicht zufrieden

Eine Studie des Bundesamts für Umwelt vom Juni zeigt auf, dass in der Schweiz mehr als ein Drittel der Tier-und Pflanzenarten bedroht sind. Ein Grund dafür ist, dass immer mehr Grünflächen verschwinden oder Wiesen intensiv bewirtschaftet werden. Umweltorganisationen haben bereits signalisiert, dass ihnen die Massnahmen des Bundes nicht weit genug gehen. Sie haben Anfang Woche ein Gegenkonzept vorgestellt.

 

 

 

 

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