Luzern Tourismus: Bevölkerung muss mitmachen

Luzerner Tourismusorganisationen trafen sich zu einem Podiumsgespräch

Die Kapellbrücke in der Stadt Luzern: Eines der beliebtesten Fotosujets der Touristen.

In Luzern haben sich Vertreter aus Politik und dem Tourismus am Mittwochabend zu einer Podiumsdiskussion getroffen. Die Auswirkungen des Tourismus auf die Stadt Luzern sind nicht alarmierend, eine Konzentration der Besucherströme sei aber erstrebenswert. Dies ist der Tenor Diskussionsteilnehmer. 

1,2 Millionen Logiernächte und 8 Millionen Tagesgäste zählt die Stadt Luzern jährlich. Bis 2030 könnten es laut Schätzungen aber bereits 1,6 Millionen Logiernächte und 12 bis 14 Millionen Tagesgäste sein. Deshalb müsse man sich für die Zukunft rüsten. Für Tourismusdirektor Marcel Perren ist klar, dass ein florierender Tourismus auf die Akzeptanz der Wohnbevölkerung angewiesen ist.

Die städtische Finanzdirektorin Franziska Bitzi sagte bei der Podiumsdiskussion, es sei ihr lieber, wenn Touristenströme konzentriert sind als auf die ganze Stadt verteilt. So könne man sie besser steuern. Auch seien andere Teile der Stadt so weniger stark belastet.

Begrenzung kein Thema

Massnahmen zur Begrenzung der Besucherzahl seitens der Politik seien derzeit nicht angedacht, so Bitzi weiter. Auch die Eröffnung des Bürgenstock Resort sahen die Diskutierenden mehrheitlich positiv und belebend für die Stadt Luzern.

Audiofiles

  1. In Zukunft sollen deutlich mehr Touristen die Stadt Luzern besuchen. Audio: Sämi Deubelbeiss

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