Nidwalden rechnet mit Minus

Ab 2020 sind wieder schwarze Zahlen geplant

Schweizer Banknoten (Symbolbild)

Der Kanton Nidwalden rechnet auch im kommenden Jahr mit roten Zahlen. Am Steuerfuss will die Regierung aber dennoch nicht rütteln.

Wie die Regierung mitteilt, wird ein Verlust von rund 2,4 Millionen Franken erwartet. Grund dafür sei unter anderem, dass Nidwalden ab nächstem Jahr mehr in den nationalen Finanzausgleich bezahlen muss, teilte die Nidwaldner Regierung mit.

Ab 2020 wieder im Plus

Gleichzeitig mit dem Budget präsentierte der Nidwaldner Regierungsrat auch den Finanzplan 2019 und 2020. Dieser rechnet 2019 mit Mehraufwendungen von 2,3 Millionen Franken, ab 2020 dann mit einem positiven Ergebnis von 0,3 Millionen Franken. Für den Kanton Nidwalden sei entscheidend, wie sich die Steuervorlage 2017 ab dem 1. Januar 2020 auswirken werde, schreibt der Regierungsrat. Aufgrund der heutigen Erkenntnisse könne der Kanton Nidwalden dank der bereits tiefen steuerlichen Belastung für Unternehmen eher profitieren. Und dies wirke sich bereits in den Zahlen des Finanzplans 2020 aus.

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