Junge und Frauen kippten die Altersreform

Nachwahlbefragung der Tamedia zeigt auch Stadt-Land-Graben

Die Altersreform scheiterte am Sonntag an den Jungen und den Frauen. (Symbolbild)

Die Altersreform 2020 scheiterte an den Jungen und den Frauen. Das zeigt die Nachwahlbefragung der Tamedia. Das Resultat müsse deshalb als Zeichen der Frauen gegen eine Erhöhung des Rentenalters betrachtet werden.

Nur 42 Prozent der Frauen hatten gemäss der Nachwahlbefragung der Tamedia für die Altersreform gestimmt. Das Resultat müsse deshalb als Zeichen gegen eine Erhöhung des Rentenalters betrachtet werden, so die Politologen hinter der Studie. Auch bei den 18- bis 34-Jährigen sei die Vorlage mit nur 43 Prozent Ja-Anteil durchgefallen. Die über 50-Järhigen seien hingegen deutlich stärker für die Reform gewesen.

Bei der Abstimmung über die Altersreform 2020 habe sich einmal mehr auch ein Stadt-Land-Graben gezeigt. Während die Vorlage auf dem Land relativ klar durchfiel, hatten sich in den Stadtgebieten deutlich mehr für die Vorlage ausgesprochen. An der Nachwahlbefragung der Tamedia haben rund 10'000 Personen teilgenommen.

Kommentieren

comments powered by Disqus